13. April 2020GamingLesezeit: 1 Min.

Valve patentiert modulares Controller-Design

Mit dem erst zum Weihnachtsgeschäft eingestellten Steam-Controller hatte Valve zwar keinen großen Erfolg, trotzdem scheinen sie das Konzept nicht aufgegeben zu haben. Mit einer kürzlich erschienenen Patentanmeldung zeigt Valve die Richtung, in die sie gehen wollen: Der Controller wird modularer.

Bild aus Patent: WO/2020/060861

Der Steam Controller war Valves Versuch, einen Ersatz für Maus und Tastatur zu schaffen, der auch dann funktioniert, wenn Spiele ihre Steuerung nicht an den Controller angepasst hatten. Jeder Spieler konnte sich seinen Controller komplett anpassen und an seine Wünsche adaptieren, doch die neuartigen Touch-Eingabemethoden verunsicherten viele.

Daraus hat Valve nun Konsequenzen gezogen: Der neue Steam Controller lässt sich noch weiter anpassen. So sieht das Patent vor, dass der Joystick nach Wuenschen und Belieben der Nutzer angepasst werden kann. So ließe sich dort etwa ein D-Pad einbauen. Welche Teile genau modular werden, ist unbekannt. Valve selbst spricht unspezifisch von "einem oder mehreren". Doch der Vorteil liegt auf der Hand: Anstatt sich an ein statisches Layout gewöhnen zu müssen, kann jeder Spieler den Controller durch den Austausch von Komponenten anpassen.

Technisch möglich ist diese Umsetzung durch einen Hall-Sensor, dieser nutzt den Hall-Effekt zur Messung von Magnetfeldern, die durch Magneten in den verschiedenen Eingabemodulen erzeugt werden. So kann der Controller die einzelnen eingesetzten Komponenten voneinander unterscheiden. Auch ist laut Patent eine Erkennung über einen RFID-Chip möglich.

Offiziell ist bisher aber noch nichts.


Quelle(n): Tyler McVicker @ValveNewsNetwork (zul. Eingesehen am 13.04.2020)