04. Juli 2020MobilitätLesezeit: 1 Min.

Swapfiets testet E-Moped-Abo in Berlin

Seit 2019 verleiht das niederländische "Micro Mobility Membership"-Unternehmen Swapfiets Fahrräder in Deutschland. Anders als etwa Nextbike erhält jeder Kunde sein persönliches Swapfiets-Fahrrad für einen monatlichen Beitrag. Dieser reicht von 16 Euro für das "originale" Swapfiets-Hollandrad bis zu 73 Euro pro Monat für das Swapfiets-E-Bike. Swapfiets sorgt dann zusätzlich für den Service und die Wartung des Rades, indem das Rad, sollte es denn kaputt sein, etwa ausgetauscht wird oder kleinere Reparaturen vor Ort ausgeführt werden.

Laut eigenen Angaben verzeichnet das 2014 in Delft gegründete Unternehmen in Deutschland über 50.000 Mitglieder aus 29 deutschen Städten wie Berlin, Leipzig und Köln. Mit ihrem Verleihmodell besetzten sie eine Nische, da Unternehmen wie die Deutsche Bahn oder Nextbike ihre Räder nur etwa auf Stundenbasis anbieten und diese in der Regel an festen Stationen wieder abgestellt werden müssen. Einzig und allein das ebenfalls holländische E-Bike-Startup VanMoof wäre als Konkurrenz anzusehen, doch bedienen sie mit ihren hochwertigen Rädern eine andere Zielgruppe - auch preislich.

Swapfiets' E-Moped "e-Scoot" - produziert von NIU

Die Räder werden im Heimatland von Gazelle produziert. Neben dem E-Scooter "e-Kick" testen sie in Berlin inzwischen eingeschränkt auch das E-Moped "e-Scoot" von NIU und möchten vor Jahresende nach London, Paris und Mailand expandieren.


Quelle(n): Swapfiets (zul. Aufgerufen am 04.07.2020)