Google Stamp: Eine (zukünftige?) Funktion, die sehr stark an Snapchat & Co erinnert!

„Oh, nein. Nicht schon wieder…“ – ShortTech

Oh doch! Google soll angeblich eine neue Funktion namens „Google Stamp“ in Arbeit haben, die sehr, sehr stark an Snapchat, Instragram & Co erinnert.

Wer’s noch nicht weiß: Google hatte letztes Jahr den ursprünglichen Plan, Snapchat für 30 Milliarden US-Dollar zu kaufen. Doch nach einem klipp und klaren „Nein“ von Snapchat war die Kaufidee vorerst Geschichte. Vorerst. Denn jetzt steht neuerdings ein Plan im Raum, dass Google die Funktion (genau wie Instagram, also Facebook) einfach „kopieren“ will und diese dann in die Suche einbauen will. Das „Produkt“ soll sich „Stamp“ nennen, wobei das „St-“ wohl für „Stories“ und „-amp“ für „Accelerated Mobile Pages“ steht.

 

Basierend auf ultraschneller AMP-Technologie

Das Besondere – im Vergleich zu allen anderen möglichen Plattformen – ist jedoch, dass „Stamp“ auf der AMP-Technologie basieren soll. AMP eine schon etwas ältere Technologie (Open-Source-Projekt aus Herbst 2015 von Google), die ein schnelles & optimiertes Laden von Webinhalten auf Mobilgeräten ermöglicht. Eine mögliche Position wäre unter der Suchleiste. Irgendwie unpraktisch… und irgendwie ungewohnt, oder?

 

Google auf der Suche nach Partnern

Google soll bereits in Gesprächen mit CNN, The Washington Post, Time und Vox Media sein, die neue Inhalte für Stamp liefern sollen. Selbstverständlich macht das Google nicht einfach so. Google will natürlich auch Werbung schalten – eine große Rolle wenn’s um’s Geldverdienen geht. Aktuell ist es jedoch unklar, welche Inhalte wir dort sehen werden.

„Werden zum Beispiel auch Inhalte von privaten Personen erscheinen? […] Wird es vielleicht ein Teil von Google+ und ist das der Grund, warum Google+ noch lebt?“ – mobiflip.de

Es wird auf jeden Fall sehr spannend: Google ist und bleibt einer der größten Suchmaschinen im Internet. Dabei gibt es ja keinen besseren Ort für Werbung, als direkt unter dem Suchfeld, oder? Jetzt heißt es nur noch abwarten und Tee trinken, bis sich die Betreiber der Social-Media-Plattformen wieder etwas Neues einfallen lassen.


Quelle(n): mobiflip.de; (zul. Eingesehen am: 07.08.2017)