02. Juli 2020ComputerLesezeit: 1 Min.

Unbekannter iMac-Benchmark mit unveröffentlichtem Intel-Prozessor aufgetaucht

Und so geht es mit neuen neuen Geekbench-Benchmarks weiter: Erst gestern ist ein angeblicher Benchmark für einen bisher unveröffentlichten iMac 2020 mit einem auch bisher unveröffentlichten Intel-Prozessor aufgetaucht. Und das, obwohl auf dem WWDC bis auf einem Hinweis auf neue Intel-iMacs in diesem Jahr keine gezeigt worden sind.

Der Benchmark, der zuerst vom Twitter-User @_rogame gefunden worden ist, zeigt einen unveröffentlichten iMac mit einem möglichen Intel Core i9-10910 Prozessor. Der Intel-Chip ist ein 10-Kerner mit 20 Threads und 20 MB L3 Cache. Laut Benchmark läuft dieser mit einem Basistakt von 3,6 GHz und einem 4,7 GHz Boost-Takt. Leider listet Geekbench nicht die "Termal Design Power" (TDP), also auf Intel bezogen den durchschnittlichen Stromverbrauch bei Betrieb mit dem Basistakt. Laut Tom's Hardware, die sich den Benchmark auch angeschaut haben, wird er vermutlich wie im Vorjahr bei 95 Watt liegen. Ihr Vergleich zeigt auch auf, dass der 10910 im Vergleich zum bekannten i9-10900 einen etwa 29% höheren Basistakt aufweisen kann.

Desweiteren enthält der iMac eine AMD Radeon Pro 5300, die vermutlich eine Desktopversion der im letzten Jahr im 16" MacBook Pro veröffentlichten Radeon Pro 5300M ist. Die Grafikkarte hat laut Benchmark eine Spitzenfrequenz von 1650 MHz und 4 GB Onboard-Speicher. Auch wenn dieser nicht weiter spezifiziert ist, wird er vermutlich der selbe, wie auch im letzten Jahr im MacBook Pro enthalten war, sein - also GDDR6-Speicher mit einer maximalen Geschwindigkeit von 12 Gb/s. Außerdem ist der iMac mit 32 GB 1333 MHz DDR4-Arbeitsspeicher ausgestattet. Die Taktfrequenz hört sich vermutlich eher unwahrscheinlich an, lässt sich aber leicht bestätigen, indem man sich den 2019 veröffentlichten iMac einmal anschaut.

Wie der neue iMac aussieht, ist noch nicht klar. Gerüchte vermuten ein Design nah dem des iPad Pros oder dem des Pro Display XDRs, deutlich kleinere Ränder, einen T2-Sicherheitschip und eine AMD Navi-Grafikkarte. Der oben erwähnte Intel-Chip wird vermutlich Apple-exklusiv bleiben. Vom bekannten IT-Analysten Ming-Chi Kuo wird vermutet, dass der 24" iMac zuerst einen Neuaufleger bekommt.


Quelle(n): Tom's Hardware, @_rogame auf Twitter, Geekbench (zul. Aufgerufen am 02.07.2020)