18. Oktober 2020MobilLesezeit: 1 Min.

Apple muss das iPhone 12 in Frankreich anders verkaufen, als in anderen Ländern

Im französischen Apple Store erhalten Käufer eines iPhone 12 etwas mehr, als die Kunden, die in anderen Ländern einkaufen. In Frankreich muss Apple dem iPhone 12 und 12 Pro weiterhin die bekannten Earpods beilegen - so will es das Gesetz.

Apple hat im französischen Store nicht vergessen, beim iPhone 12 den angezeigten Lieferumfang zu verändern, sondern das hat in Frankreich einen gesetzlichen Hintergrund. In Frankreich sind Anbieter von Smartphones dazu verpflichtet, diese mit einer Möglichkeit zu verkaufen, dass man ohne mit dem Handy am Ohr telefonieren kann - deshalb sind die Kopfhörer mit ihm Lieferumfang enthalten.

Frankreich will vor allem Kinder schützen

Frankreich handelt nach dem Vorsorgeprinzip: In dem oben verlinkten Gesetz zufolge sollen damit vorallem Kinder unter 14 Jahren vor elektromagnetischen Strahlen - also der Handystrahlung - geschützt werden. Allerdings wurde ein solches Risiko noch nicht wissenschaftlich belegt.

Hält sich ein Händler nicht an diese Vorgabe, bekommt dieser eine Strafe von 75.000 Euro aufgebrummt, wie Macrumors schreibt. Nicht nur Frankreich macht sich Sorgen um die Handystrahlung, sondern auch viele 5G-Verschwörungstheoretiker, die sogar einen 5G-Funkmast zerstörten. Denen zufolge ist die 5G-Strahlung auch der signifikante Auslöser für Corona.


Bild- & Textquelle(n): Apple.com/fr, Macrumors (zul. Eingesehen 18.10.2020)